I can’t wait for those summer nights that are too hot to sleep comfortably, but it doesn’t matter because you can watch the stars and the moon cross the sky, hear the ocean in the distance and smell the salt in the breeze, knowing that there’s peace and quiet in the morning. Nothing to do but to live and be passionate.
In my dreams we still talk sometimes. Reasonably. Without blocking or blaming. Analytically. When we do, I still wake with a heavy heart and no real answers. Perhaps there really isn’t an explanation besides the obvious one. What does it matter by this point?
And still, you haunt my dreams…
Sometimes I wonder whether my idealism is keeping me from realising my potential. I often tend to choose the path that feels right, even if it often means it’s not the easiest. Are my ideals holding me back?
Lately, I’ve been feeling a deep sadness whenever I saw something that should’ve made me feel inspired. Like I’m stuck, stalled, no longer developing because there never is enough time to branch out from what I already know.
rattled by my own dreams
still incapable to accept reality
long set into stone
I wake eyes tired and
heart heavy
Sometimes I wish there was a mute button for life…
It’s kind of surprising to me, how quickly the mind and body settle back into once established routines even after putting them on hold for a while.
I can’t remember the last time I’ve felt passion for anything—and that realisation scares me.
Is it normal to need time to recharge social batteries after just a few hours of interacting with family members? Sometimes I wonder why I’m still submitting myself to this stress even though it’s always the same, year after year.
Und mit einem Mal ist es schon Weihnachten und das Jahr neigt sich dem Ende zu. 2022 war…ein typisches Jahr in den 2020ern. Ein paar Highlights und viele, viele Krisen, von denen das alljährliche Familienweihnachtsfest hoffentlich die letzte (wenn auch gemessen am Rest der Welt eher vernachlässigbar kleine) sein wird.
Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Mir ist nur aufgefallen, wie selten ich noch schreibe, hier und Anderorts. Ganz allgemein. Und ich wollte ein paar Worte dazu verlieren, aber immer war etwas Anderes wichtiger – was in gewisser Hinsicht vielleicht auch den Kern des Problems auf den Punkt bringt.
Früher dachte ich, das Schreiben sei untrennbar mit meinem Sein verwoben, ein so großer Teil von mir, dass mir gar nicht in den Sinn kommen konnte, dass dem eines Tages vielleicht nicht mehr so sein könnte. Aber mit den Jahren sind die Gedanken weniger geworden, die ich mit der Welt teilen wollte, und mit ihnen natürlich auch die Worte.
Ich habe einfach nicht mehr das Gefühl, etwas Sinnvolles beitragen zu können. Unzählige Male hab ich schon ein paar Wörter in ein Textfeld getippt und noch vor dem Ende des ersten Satzes wieder verworfen. Was bringt es schon, die millionste Pseudeoweisheit in den Äther hinauszuschleudern? Oder der Welt mitzuteilen, dass ich mein erstes BLT Sandwich selbst gemacht habe.
Früher hatte ich diese Hemmungen nicht, aber inzwischen verwerfe ich deutlich mehr als ich veröffentliche. Eigentlich ist das schade. Nicht alles muss auf Hochglanz poliert sein und manchmal blubbert man vermeintlich tiefsinnige Dinge vor sich hin, in denen vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit steckt.
Ich glaube ein Großteil des Älterwerdens ist der Aufbau von Hemmungen. Mit dem Verlust der kindlichen Unschuld geht ein höheres Verantwortungsgefühl mit ein. Es wird schwieriger, frei zu denken und zu handeln, wenn die Konsequenzen ernster werden. Plötzlich sind die Meinungen der Anderen doch wichtiger, als man zugeben möchte, schon allein deshalb, weil sie einem die Möglichkeit geben das Dach über dem eigenen Kopf und das Essen im eigenen Magen zu bezahlen. Man wird vorsichtiger und mit der Vorsicht kommt die Zurückhaltung.
2022 war das erste Jahr, in dem ich vollzeit gearbeitet habe. Es ist gar nicht so leicht, noch kreativ zu sein, wenn man schon den ganzen Tag lang im Job kreativ sein muss. Mal abgesehen davon, dass es gar nicht einfach ist, nach einem Arbeitstag die Zeit und Energie zu finden, doch noch einmal den Stift in die Hand, oder die Tastatur unter die Finger zu nehmen.
Das Schreiben ist da irgendwie untergegangen. Zweitrangig geworden. Aber auch wenn das traurig ist, bedeutet es für mich nur, dass es auch wieder seinen Weg zurück zu mir finden kann. Denn am Ende des Tages (oder des Jahres) ist es doch mit mir verbunden – über meine Vergangenheit, über diesen Ort, über die unzähligen halbgaren Ideen in meinem Kopf und die Bücher mit meinen Texten in meinem Regal.
In diesem Sinne wünsche ich allen, die es feiern, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Genießt die Feiertage!
I think despite my best efforts, my attention span has grown shorter. It’s been forever since I wrote something that wasn’t code. Change, ever present.
I’m trying to make an effort to consume less and create more, but this world makes it difficult. I’m tired of fighting the way of things with every breath.
Patience, running thin.